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Schützen Brillen vor dem Coronavirus?

Schützen Brillen vor dem Coronavirus?

Das besagt eine chinesische Studie

Sind Brillenträger besser vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt? Chinesische Ärzte berichten jedenfalls über einen solchen Zusammenhang im Fachjournal „JAMA Opthalmology“. Ihrer Studie zufolge trugen nur 16 der 276 Corona-Patienten im Krankenhaus von Suizhou eine Brille – das sind weniger als sechs Prozent. In der Bevölkerung in der Gegend tragen jedoch rund 31 Prozent regelmäßig (mindestens 8 Stunden pro Tag) eine Brille. Das bedeutet, dass verhältnismäßig wenige Brillenträger unter den Corona-Infizierten sind.

Schutz vor Corona?

Da es verhältnismäßig wenige Brillenträger unter den Covid-19-Patienten gibt, liegt die Vermutung nahe, dass die Brille vor Corona schützt. Bei dieser relativ kleinen Stichprobe könnte es sich aber auch um einen Zufall handeln. Für die Entdeckung spricht allerdings:

#1 Die Brille schützt die Augenregion vor direkten Spritzern, die durch Husten, Niesen oder eine feuchte Aussprache entstehen. Die feuchten Augäpfel sind dabei die perfekte Eintrittspforte für das Coronavirus, um in den Körper zu gelangen. Durch die Brillengläser werden Viren abgeblockt.

Mann beim Niesen

#2 Menschen fassen sich laut anderen Studien rund zehn Mal pro Stunde in die Augen. Haftet das Coronavirus an der Hand, kann man sich so infizieren. Brillen können hingegen dazu führen, dass sich Menschen seltener in die Augen fassen, weil die Barriere größer ist.

Frau fasst sich in die Augen

Bitte merkt euch…

Egal ob ihr Brillenträger oder Kontaktlinsenträger seid – bitte denkt dran, euch möglichst nicht an Nase, Mund oder Augen zu fassen. Und haltet euch an die AHA-Formel (Abstand halten – Hygiene beachten – Alltagsmaske). Denn nur zusammen können wir die Corona-Pandemie eindämmen.

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