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Sklerallinsen: Vorteile, Kosten und Erfahrungen im Überblick

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Wenn du nach einer modernen Lösung für komplexe Augenprobleme wie Keratokonus, starkes Trockene-Augen-Syndrom oder Komplikationen nach einer Operation suchst, lohnt sich ein Blick auf Sklerallinsen. Diese speziellen Kontaktlinsen bieten außergewöhnlichen Tragekomfort, langanhaltende Befeuchtung und klare Sicht – selbst in schwierigen Fällen. Erfahre hier, was Sklerallinsen so besonders macht.


Was sind Sklerallinsen?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Kontaktlinsen, die direkt auf der Hornhaut aufliegen, haben Sklerallinsen einen deutlich größeren Durchmesser. Sie sitzen auf der Sklera, also dem weißen Teil des Auges. Dadurch „schweben“ sie über der Hornhaut und schaffen einen flüssigkeitsgefüllten Zwischenraum. Dieser Flüssigkeitspuffer schützt und befeuchtet die Augenoberfläche und sorgt für sofortige Linderung bei Trockenheit oder Sensibilität.

Für wen sind sie geeignet?

Sklerallinsen werden häufig empfohlen bei:

  • Keratokonus: Eine fortschreitende Hornhauterkrankung, bei der die Hornhaut kegelförmig und unregelmäßig wird – weiche Linsen reichen hier oft nicht mehr aus.

  • Starkem Trockenen Auge: Der Flüssigkeitspool unter der Linse hält das Auge den ganzen Tag über befeuchtet.

  • Nach Augenoperationen: Etwa nach einer Hornhauttransplantation, LASIK oder PRK, wenn die Oberfläche unregelmäßig oder besonders empfindlich ist.

  • Weitere Fälle: Narben, Verletzungen oder andere Unregelmäßigkeiten der Hornhaut, die Standardlinsen ungeeignet machen.


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Warum Sklerallinsen wählen?

Sklerallinsen sind mehr als eine technische Lösung – für viele Betroffene bedeuten sie einen echten Gewinn an Lebensqualität. Ihre Vorteile:

  • Überragender Komfort: Kein direkter Kontakt zur Hornhaut, dadurch weniger Reizungen und Druck.

  • Langanhaltende Befeuchtung: Ideal für Menschen mit chronisch trockenen Augen.

  • Klare, stabile Sicht: Auch bei stark unregelmäßigen Hornhäuten.

  • Sichere Passform: Der große Durchmesser sorgt für Stabilität und minimiert das Risiko des Verrutschens.


Sklerallinsen einsetzen – so geht’s

Das Einsetzen von Kontaktlinsen erfordert etwas Übung. So funktioniert es:

  1. Hände gründlich mit neutraler Seife waschen.

  2. Die Linse komplett mit steriler Kochsalzlösung füllen (keine Luftblasen).

  3. Kopf über die Linse beugen und das Auge mit einer Hand offenhalten.

  4. Die Linse vorsichtig ins Auge einsetzen.

Viele nutzen dabei einen kleinen Saugnapf oder ein Standspiegelchen. Bei Unsicherheiten zeigt dir dein Kontaktlinsenspezialist den Ablauf Schritt für Schritt.

Tun Sklerallinsen weh?

Richtig angepasst tun sie nicht weh – im Gegenteil: Wer andere Linsen nicht verträgt, empfindet Sklerallinsen oft als besonders angenehm. Wichtig ist jedoch die Anpassung durch einen Spezialisten oder eine Spezialistin da es auch Kontraindikationen geben kann (Materialunverträglichkeiten, aufwändige Pflege, bestimmte Augenerkrankungen).


Pflege von Sklerallinsen

Sorgfältige Hygiene ist entscheidend:

  • Täglich mit einer geeigneten Lösung für formstabile Linsen reinigen.

  • Immer sterile Behälter nutzen.

  • Kochsalzlösung und Desinfektionsmittel regelmäßig erneuern.

  • Den Anweisungen deines Spezialisten folgen.


Schwarze und weiße Sklerallinsen – reine Optik

Neben den medizinischen Varianten gibt es auch rein ästhetische Sklerallinsen – etwa schwarze oder weiße für Kino, Theater oder Cosplay. Sie haben keine Sehkorrektur und sollten nur mit größter Sorgfalt und Hygiene getragen werden.

Kosten und Aufwand

Da Sklerallinsen individuell gefertigt werden, sind sie teurer als Standardlinsen: Die Preise reichen von einigen Hundert bis über Tausend Euro – je nach Komplexität. Hinzu kommen Pflegemittel, sterile Lösungen und Kontrolltermine.

Der tägliche Pflegeaufwand lohnt sich, denn er verlängert die Lebensdauer der Linsen und sorgt für Sicherheit beim Tragen

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Sklerallinsen im Check: Lohnt sich die Investition?

Sklerallinsen sind eine hochspezialisierte Lösung für Menschen mit besonderen Seh- oder Augenproblemen. Sie bieten hervorragenden Komfort, langanhaltende Feuchtigkeit und klare Sicht, wo andere Linsen nicht mehr ausreichen. Zwar sind sie teurer und pflegeintensiver, doch für viele bedeuten sie ein Stück Lebensqualität zurückzugewinnen.

Wenn du über Sklerallinsen nachdenkst: Der erste Schritt ist immer eine gründliche Untersuchung und Beratung bei deinem Augenoptiker oder Augenarzt. Dein Sehkomfort verdient die bestmögliche Betreuung.

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