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Verbandslinsen

Der transparente Augenverband schützt das Auge wie ein Pflaster

Verbandslinsen, oder auch therapeutische Kontaktlinsen genannt, sind spezielle weiche Kontaktlinsen, die das Auge im Falle einer Verletzung schützen. Die Verbandslinse wirkt dabei im Auge, wie ein Pflaster auf der Haut wirkt und übernimmt eine wichtige Schutzfunktion für das angegriffene Auge. Neben der wichtigen Schutzfunktion unterstützt die Verbandlinse das Auge zusätzlich im Heilungsprozess und kann dadurch die Heilung beschleunigen.

Verbandslinsen schützen die Hornhaut bei Verletzungen

Verbandslinsen sind spezielle medizinische Kontaktlinsen, die eingesetzt werden, wenn eine Verletzung der Hornhaut vorliegt. Eine Verletzung kann beispielsweise eine Verätzung, eine Verbrennung oder Folgen einer Augen-OP sein. Auch nach Laseroperationen am Auge werden Verbandslinsen oftmals zum Schutz der angegriffenen Hornhaut verwendet. Durch das Aufliegen der Verbandslinse auf der Hornhaut sorgt diese dafür, dass kein Schmutz, Partikel oder Bakterien ins Auge gelangen. Insbesondere bei Verletzungen der Hornhaut ist eine intensive Hygiene essentiell.

Frau Kontaktlinse

Verbandslinsen nur von augenärztlichem Fachpersonal einsetzen und wechseln lassen

Bei Verletzungen und Erkrankungen der Hornhaut kann ausschließlich augenärztliches Fachpersonal Verbandslinsen einsetzen. Eine Verbandslinse kann zusätzlich die Funktion eines Medikamententrägers übernehmen und über die Linsenoberfläche Medikamente für die Hornhaut verabreichen.

Da die Hornhaut bei Verletzungen sehr stark angegriffen sein kann, können sich sehr schnell Entzündungsherde im Auge bilden. Aus diesem Grund dürfen die Verbandlinsen niemals selbst gewechselt werden. In jedem Fall empfiehlt es sich, auf den nächsten Kontrolltermin zu warten und kein Risiko in Kauf zu nehmen. Das augenärztliche Fachpersonal stellt bei den Kontrollterminen fest, ob die Heilung zufriedenstellend verlaufen ist und ob und wann die Behandlung mit Verbandslinsen abgeschlossen ist.

Trageintervalle von Verbandslinsen

Verbandlinsen können bis zu maximal 4 Wochen im Auge bleiben, bevor sie herausgenommen oder gewechselt werden müssen. Die Verbandlinsen werden dabei Tag und Nacht im Auge getragen, was den positiven Effekt hat, dass die Verbandlinsen nicht mit Bakterien bedingt durch tägliches Herausnehmen und Einsetzen in Berührung kommen.

Die Trageintervalle von Verbandlinsen werden in regelmäßigen Kontrollterminen durch medizinisches Fachpersonal begleitet. In der Regel erfolgen die Kontrollen wöchentlich, wobei der erste Kontrolltermin bereits ein Tag nach dem Einsetzen stattfindet, um die Reaktion des Auges auf die Verbandlinse zu überprüfen. Bereits nach 24 Stunden ist absehbar, ob der gewünschte Heilungsprozess durch die Verbandslinse eintritt.

Arzt Auge

Verbandslinsen sind nicht frei erhältlich

Da es sich bei Verbandslinsen um ein Medizinprodukt handelt, welches nur bei Verletzungen der Hornhaut verwendet wird, sind diese Produkte nicht frei verkäuflich und können nur von augenärztlichem Fachpersonal verschrieben werden. Damit soll sichergestellt werden, dass die Verbandslinsen nur unter professioneller Aufsicht verwendet werden und das Auge nicht durch Fehlanwendung verletzt werden kann oder sich entzündet.

Verbandslinsen enthalten keine Sehstärke

In einzelnen Fällen bleiben Verbandslinsen bis zu einigen Wochen im Auge, weswegen sich die Frage auftun könnte, ob Verbandslinsen Sehstärke enthalten. Die Schutzlinsen enthalten keine Sehstärke, hier liegt die Schutzfunktion im Vordergrund. Oftmals werden die Verbandslinsen nach Augenlaser-Operationen eingesetzt, so dass das Auge nach dem Eingriff eine ohnehin bessere Sehleistung aufweist. Zunächst kann die Sicht noch einige Tage verschwommen sein, mit zunehmendem Heilungsprozess sollte die Sicht im Normalfall jedoch klarer werden.



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