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An Brille gewöhnen –
Geduld wird belohnt

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Einfach an die neue Brille gewöhnen

Die schicke neue Brille ist endlich da und wird sogleich aufgesetzt. Doch, Moment. Weshalb sehen eigentlich gerade Linien irgendwie verschwommen aus oder weshalb habe ich das Gefühl, leicht zu schwanken? Das kann doch nur an vertauschten Brillengläsern oder falschen Dioptrienwerten liegen, denken Sie? Dies mutmaßen viele Menschen, die entweder zum ersten Mal eine Brille tragen oder eine neue Brille mit anderen Dioptrienwerten aufsetzen. Bleiben Sie jedoch unbesorgt, denn in den meisten Fällen müssen Sie sich erst an Ihre neue Brille gewöhnen – und das benötigt seine Zeit.

Eingewöhnungszeit Brille: Wie verkürzen?

Die Eingewöhnungszeit an die Brille zu verkürzen ist gar nicht so schwer. Wer regelmäßig zum Augenarzt oder Optiker geht und seine Sehstärke überprüft und bei veränderten Dioptrienwerten sogleich die Anschaffung einer neuen Brille vornimmt, tut sich und seinen Augen damit einen großen Gefallen. Denn wenn man als Brillenträger zu lange wartet, bis man sich eine neue Brille kauft, besteht die Gefahr, dass sich die Werte stark verändert haben. Dann benötigt das Sehzentrum noch mehr Zeit, sich an die neue Brille zu gewöhnen. Dabei gilt: Je länger man auf eine neue Brille wartet und je größer damit der Unterschied zu den alten Werten, desto länger benötigt das Sehzentrum zur Brilleneingewöhnung. Einen weiteren Tipp, den wir Ihnen ans Herz legen, ist ein konsequentes und damit kontinuierliches Tragen der neuen Brille. Wenn Sie Ihrem Sehzentrum keine Zeit geben, sich dauerhaft an die Brille zu gewöhnen, indem Sie diese bereits nach kurzer Zeit wieder absetzen, ziehen Sie die Eingewöhnungszeit mehr in die Länge als nötig. Leider gibt es aber keine allgemeingültige Angabe dazu, wie lange genau Sie warten müssen. Schließlich ist jeder Mensch individuell und braucht vielleicht mal nur eine Woche, zwei bis drei oder auch mal vier Wochen, bis er sich voll und ganz an die neue Brille gewöhnt hat.

Einflussfaktoren bei der Brilleneingewöhnung

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Besonders an eine andere Sehstärke der Brillengläser müssen Sie sich erst gewöhnen, aber das ist noch nicht alles. Auch eine neue Fassung kann anfangs sehr ungewohnt sein, beispielsweise durch breitere Brillenbügel, die stärker ins Sichtfeld fallen. Genauso ungewohnt ist ein anderer Fassungsrand, wenn Sie zum Beispiel von einer großen Wayfarer-Fassung auf eine schmalere, rechteckige Brille umsteigen. Auch hinsichtlich der Fassung müssen Sie sich erst an die neue Brille gewöhnen. Keine Sorge, schon bald wird Ihnen die neue Brillenfassung gar nicht mehr auffallen. Neben neuen Dioptrienwerten und einer anderen Brillenfassung spielt bei der Eingewöhnung an die Brille auch die Umstellung auf eine andere Brillenart eine entscheidende Rolle. Der größte Unterschied entsteht beim Umstieg von einer Fern- und Lesebrille auf die erste Gleitsichtbrille – das ist aber nicht verwunderlich, schließlich handelt es sich hierbei nicht nur um Einstärkengläser, sondern um Gläser mit mehreren Sehbereichen (Nahsicht- sowie Fernsichtbereich und Zwischenbereich). Dies ist aber ein höchst angenehmer Vorteil, da nicht mehr zwischen mehreren Brillen gewechselt werden muss. Hier ist besondere Achtsamkeit gefragt: Besonders beim Treppensteigen oder wenn Sie etwas auf dem Boden Befindliches betrachten wollen, sollten Sie besonders vorsichtig sein. Dies begründet sich darin, dass man beim nach unten Schauen durch den Lesebereich der Gleitsichtbrille sieht und dann alles vergrößert und dadurch näher erscheint. Sollten Sie sich beim Sehen unsicher fühlen, sollten Sie nicht sofort wieder am Straßenverkehr teilnehmen, sondern lieber Familie und Freunde nach einer Mitfahrgelegenheit fragen oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen.

An Brille gewöhnen: Ein angenehmer Sitz ist unabdinglich

Um sich etwaige schmerzhafte Abdrücke an der Nase durch falsch sitzende Nasenflügel, Kopfschmerzen durch eine drückende Fassung zu ersparen, sollten Sie bei der ersten Anprobe unbedingt auch auf den Sitz achten. Bei Bedarf müssen nämlich die Nasenflügel anders eingestellt oder die Fassung angepasst werden, damit die neue Brille bestmöglich auf Ihr Gesicht und Ihren Kopf angepasst wird. Scheuen Sie sich nicht und sagen Ihrem Optiker, wenn Sie Anpassungswünsche haben – denn dies ist häufiger notwendig als Sie denken. Je angenehmer der Sitz, desto eher werden Sie sich an die neue Brille gewöhnen.

Brilleneingewöhnung: Auf diese Symptome sollten Sie achten

Eine falsche Brille macht das Sehen für das Auge beschwerlicher. Das kann zu verschiedenen Beschwerden führen. Folgende Symptome können auf eine falsche Brille hinweisen: Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Schwindel, Übelkeit und sogar Doppelbilder. Geben Sie sich allerdings ein wenig Zeit. Sollten Sie Ihr Umfeld auch nach längerer Zeit immer noch unscharf oder gar verschwommen wahrnehmen, obwohl Sie die neue Brille kontinuierlich tragen oder sollten Sie mit den genannten Symptomen zu kämpfen haben, dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie Ihren Optiker. Möglicherweise ist bei der Messung Ihrer Dioptrienwerte etwas schiefgelaufen oder andere Dinge wie die Einnahme von Medikamenten oder starke Müdigkeit haben die Ergebnisse des Sehtests verfälscht. Vielleicht haben Sie auch die falsche Brillenart für den gewünschten Verwendungszweck gewählt. Eine Lesebrille beispielsweise ist mit einem scharfen Lesebereich von etwa 30 bis 40 cm für die Arbeit am Computer ungeeignet, denn dafür wird eine Arbeitsplatzbrille mit Distanzen bis zu 80 cm benötigt. Am Anfang der Eingewöhnung an die neue Brille sind anders wahrgenommenes Sehen und gegebenenfalls Kopfschmerzen keine Seltenheit, sollten aber nach einiger Zeit nicht mehr auftreten.

Die Eingewöhnung an die Brille – Unsere Tipps kurz und knapp

Damit Sie noch einmal in Kürze alle Tipps und Tricks dazu haben, sich bestmöglich an Ihre neue Brille zu gewöhnen, haben wir diese noch einmal kurz und knapp zusammengefasst:

1 Haben Sie Geduld und geben Ihren Augen Zeit, um sich auf die neuen Bedingungen einzustellen.

2 Tragen Sie Ihre Brille durchgängig und machen keine langen Pausen.

3 Seien Sie besonders bei der ersten Autofahrt oder beim Treppensteigen achtsam – dies gilt insbesondere für Gleitsichtbrillenträger.

4 Prüfen Sie, ob die Fassung am Kopf gut sitzt und ob die Nasenflügel nicht unangenehm drücken.

5 Bleibt die Sicht auch nach ein, zwei Wochen ungewohnt oder kommt es zu Kopfschmerzen, Schwindel oder Konzentrationsstörungen: Fragen Sie bei Ihrem Optiker nach!

Auch wenn die Eingewöhnung an die Brille anfangs für Sie ungewohnt sein mag – Ihre Augen werden Ihnen mit der Zeit danken. Viele Kunden haben sich bereits kurze Zeit nach dem Aufsetzen der neuen Brille an diese gewöhnt. Schließlich haben Sie nicht ohne Grund eine neue Brille bekommen und benötigen daher Unterstützung beim Sehen. Schon bald werden Sie feststellen, wie schön ein deutlich besseres Sehen sein kann und werden Ihre Brille von allein nicht mehr absetzen wollen!

Wenn Sie sich für Kontaktlinsen anstelle einer Brille entschieden haben und mehr Infos zum Thema Eingewöhnung an Kontaktlinsen wissen möchten, können Sie hier mehr erfahren.

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