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Sphäre & Brille

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Einfach unzertrennlich

Auch wenn Dioptrie streng genommen nur die Maßeinheit zur Messung der Sehstärke ist, kennen die meisten Menschen eher diesen Begriff anstelle von Sphäre. Bei der Brille ist nämlich „Sphäre“ derjenige Begriff, der die Fehlsichtigkeit beschreibt und angibt, welche Wölbung das Brillenglas haben muss. Um Sphäre & Brille immer als Einheit im Gedächtnis zu behalten, hier ein kleiner Tipp: Durch die Wortherkunft lässt sich eine zugängliche Eselsbrücke bauen, mit der ein wenig Licht ins Dunkle kommt. Denn Sphäre stammt aus dem Griechischen und heißt so viel wie Kuppel und beschreibt damit praktischerweise eine ebenmäßig gewölbte Fläche. Formtechnisch können Sie sich genauso das Aussehen eines sphärischen Brillenglases vorstellen, denn dieses hat die Form einer gewölbten Fläche – wie es die Wortherkunft andeutet. Sphäre und Brille gehören schlichtweg zusammen wie Brot und Butter oder Blume und Blumentopf.

Brille: Sphäre auf dem Brillenpass finden

Wer fälschlicherweise das Kürzel „dpt“ für seine Brille auf dem Pass sucht, wird leider enttäuscht werden. Denn die Sehstärke wird nicht unter dem Kürzel für die gemessene Einheit eingetragen, sondern ist unter „sph“- also dem Oberbegriff - auf dem Brillenpass zu finden. Da es sich bei diesem Wert um einen der wichtigsten handelt, damit Ihre Fehlsichtigkeit optimal ausgeglichen wird, steht dieser auf dem Brillenpass zumeist an erster Stelle. Sphäre hat wie bereits gesagt für die Brille eine elementare Bedeutung, da mit dessen Hilfe gleichzeitig darüber informiert wird, ob es sich um eine Weit- oder Kurzsichtigkeit handelt. Pluswerte kennzeichnen eine Weitsichtigkeit – Minuswerte beziehen sich folglich auf eine vorhandene Kurzsichtigkeit. Wundern Sie sich übrigens nicht, falls Sie zwei verschiedene Werte vorfinden. Dies ist völlig normal, da Ihre Augen eine unterschiedlich stark ausgeprägte Fehlsichtigkeit aufweisen können und das in den meisten Fällen auch tun. Aus dem Grunde müssen auch zwei verschiedene, sphärische Gläser angefertigt werden. Nur eine Brille mit perfekt auf Sie abgestimmten Werten ermöglicht Ihnen einen glasklaren Durchblick!

Sphärische Gläser – der Dauerbrenner

Der sogenannte Dauerbrenner unter den Brillengläsern sind die sphärischen Gläser. Das liegt daran, dass diese der Korrektur einer einfachen Fehlsichtigkeit dienen. Aus dem Grunde sind sphärische Gläser rundum gleich geformt. Bei asphärischen Gläsern hingegen verhält sich die Krümmung zum äußeren Rand hin abnehmend und schafft so eine scharfe Abbildung auch an den Randbereichen. Sollten Sie sich für eine Gleitsichtbrille entschieden haben, reichen bloße sphärische Gläser nicht mehr aus, weil dann Mehrstärkengläser mit unterschiedlichen Sehbereichen benötigt werden. Eine weitere Art von Gläsern sind übrigens torische Brillengläser, die eine Hornhautverkrümmung ausgleichen. Auch wenn Ihnen Sphäre zuvor kein Begriff war, ab sofort gehören Sphäre und Brille für Sie genauso zusammen wie Topf und Deckel … oder eben Brille und Sonnenbrille oder Linse und Pflegemittel.

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