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FAQ Augenkunde

Hier finden Sie die häufigsten Fragen unserer Kunden zum Auge und guten Sehen allgemein. Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie diese gerne unter der kostenlosen Hotline 0800 / 53 67 22 73 (Mo. - Fr. 8 - 17 Uhr) an unsere Kundenbetreuung richten.

Rund ums Auge:

Im Zuge des Sehtests wird die exakte Brillenglasstärke bzw. Kontaktlinsenstärke bestimmt, die nötig ist, um das bestmögliche Sehergebnis/die bestmögliche Sehschärfe zu erzielen.

Es gibt zum einen den objektiven Computersehtest; dieser wird mit dem Autorefraktometer durchgeführt. Diese Variante gibt allerdings nur Anhaltspunkte über die nötige Stärke. Anhand der ermittelten Werte kann keine Brille angefertigt oder Kontaktlinse angepasst werden.

Zum anderen gibt es den subjektiven Sehtest, die sogenannte Refraktion. Hierbei werden verschiedene Sehzeichen gezeigt. Die Person schaut entweder durch an einer Refraktionseinheit befestigten Vorrichtung, den Phoropter (mechanische oder computergesteuerte Glaswechsel), oder trägt eine Messbrille, in die verschieden starke Gläser eingesteckt werden können. Durch eine Befragung wird festgestellt, mit welcher Stärke die Sehzeichen am besten gesehen werden. Es wird anhand der kleinsten erkannten Sehzeichen die Sehschärfe (der Visus) und die benötigte Brillenglasstärke bzw. Kontaktlinsenstärke ermittelt.

Bitte beachten Sie: Wenn man lediglich eine Fertiglese benötigt, weil das Lesen in der Nähe schwer fällt, ist es möglich, die benötigte Dioptrie-Zahl selbst zu ermitteln (Plus-Wert, beide Gläser haben den gleichen Wert). Benutzen Sie hierzu einfach unseren  Seh-Check für Fertiglesebrillen. Sobald man jedoch eine individuell angefertigte Korrekturbrille benötigt, ist der Gang zum Augenarzt oder Optiker nötig (wenn beispielsweise eine Hornhautverkrümmung vorliegt oder eine Gleitsichtbrille benötigt wird). In diesem Fall können die Werte nicht selbst ermittelt werden.
Wussten sie, dass 70% aller Brillenträger astigmatisch sind, also eine Hornhautverkrümmung haben? Die Hornhaut der Betroffenen ist nicht gleichmäßig gewölbt, wodurch einfallende Lichtstrahlen nicht punktförmig, sondern als Strich oder Stab auf der Netzhaut abgebildet werden. Daher spricht man bei einer Hornhautverkrümmung auch oft von einer Stabsichtigkeit.

Eine leichte Hornhautverkrümmung bemerkt man kaum, wohingegen eine starke Hornhautverkrümmung zu einem verschwommenen Sehen führt, was häufig Kopfschmerzen und Augenbrennen zur Folge hat. Bei solchen Symptomen sollte ein Augenarzt oder ein Augenoptiker aufgesucht werden. Dieser kann mit der Hilfe von torischen Brillengläsern oder torischen Kontaktlinsen eine Hornhautverkrümmung korrigieren.

Mit unserem Selbsttest können Sie schnell und unkompliziert herausfinden, ob bei Ihnen eine Hornhautverkrümmung vorliegt. Befolgen Sie hierzu einfach folgende Schritte:

  1. Betrachten Sie die Abbildung bei guter Beleuchtung in einem Abstand von 30 bis 40 cm.
    Selbsttest Kreise
  2. Fixieren Sie jeden der vier Kreise nacheinander, zuerst jeweils mit einem Auge und dann mit beiden Augen zusammen.
  3. Sehen Sie in allen Kreisen klare, schwarze Linien? Falls die Linien in einem oder mehreren Kreisen unscharf erscheinen sollten, ist das ein Hinweis auf eine Hornhautverkrümmung. Diese sollte durch einen Augenarzt oder Augenoptiker überprüft werden.
Das menschliche Auge ist ein sehr empfindliches Organ und bedarf Schutz und Pflege, daher ist es besonders wichtig, dass Sie auf Ihre Augengesundheit achten. Die wichtigsten Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit Ihrer Augen erfahren Sie hier:

  • Ein absolutes Muss ist die regelmäßige Kontrolle Ihrer Kontaktlinsen. Hierbei werden der Sitz Ihrer Linsen, Ihre Hornhaut und Ihre Sehleistung kontrolliert. Auch wenn Sie beim Tragen Ihrer Linsen keine Beschwerden wahrnehmen, ist eine sorgfältige Nachkontrolle essentiell. Nur so können Sie frühzeitig reagieren und von einem langfristigen Tragekomfort profitieren.
  • So wie Sie Ihre Haut im Sommer mit Sonnenschutz eincremen, müssen Sie auch Ihre Augen vor den schädlichen UV-Strahlen schützen. Verwenden Sie hierzu eine hochwertige Sonnenbrille mit einem UV-Schutz-Faktor 400 und möglichst großen Gläsern, die das seitlich einfallende UV-Licht blockieren. Mit einem Hut können Sie zusätzlich die von oben einfallenden UV-Strahlen abfangen. Denken Sie auch an bewölkten Tagen an den Schutz Ihrer Augen, denn UV-Strahlen treten bei jedem Wetter auf!
  • Eine gute Ernährung ist nicht nur für das allgemeine Wohlbefinden wichtig, sondern auch für unser Sehvermögen. Essen Sie daher reichlich Obst und Gemüse, welche reich an antioxidativen Vitaminen A, C und E sind.
Unsere Augenoptiker-Meisterinnen empfehlen, ab dem 45. Lebensjahr alle 2 Jahre die Augen überprüfen zu lassen. Brillenträger, die eine Verschlechterung des Sehvermögens feststellen, sollten natürlich sofort einen Optiker aufsuchen. Kontaktlinsenträger müssen häufiger zur Kontrolle, sie sollten mindestens 1 x pro Jahr den Sitz ihrer Kontaktlinsen beim Kontaktlinsenspezialisten kontrollieren lassen, denn Unverträglichkeiten oder eine schlechte Sauerstoffversorgung des Auges werden oft zu lange nicht bemerkt.

Unabhängig von den regelmäßigen Routine-Checks gibt es Warnhinweise, die Sie unbedingt beachten sollten. Wir empfehlen dringend, bei den folgenden Symptomen einen Augenarzt aufzusuchen und ggf. die Kontaktlinsen sofort vom Auge zu nehmen:

  • Plötzlich auftretende starke Schmerzen am Auge
  • Verletzungen des Auges (zum Beispiel Verätzungen, Schnitte oder Stöße)
  • Fremdkörper im Auge
  • Plötzlich auftretende Sehverschlechterung
  • Sehstörungen wie Doppeltsehen, farbige Ringe, Lichtblitze
Die Dioptrie-Werte geben grundsätzlich keine Auskunft über die jeweilige Sehschärfe. Trotz einer hohen Fehlsichtigkeit ist es möglich, dass mit einer vollkorrigierenden Brille eine sehr hohe Sehschärfe erreicht wird. Ebenso ist es möglich, dass jemand mit einer geringen Fehlsichtigkeit trotz einer vollkorrigierenden Brille nur eine geringe Sehschärfe erreicht.