Generation Ü40? So behältst du trotzdem den Durchblick!

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Alles über bifokale, multifokale oder Arbeitsplatzgläser

Na? Auch schon die Schrift am Computer größer gestellt? Und die Zeitung oder das Buch werden auch immer weiter weg vom Körper gehalten? Dann bist du wahrscheinlich über 40 und damit können wir dich beruhigen: das ist ganz normal! Denn zusammen mit uns altert auch unsere Augenlinse. Sie verliert im Laufe der Jahre ihre Fähigkeit zur Akkommodation, d.h. sie kann nicht mehr mühelos von der Weit- zur Nahsicht umschalten. Das Sehen in der Nähe wird immer schwieriger. Man nennt das Altersweitsichtigkeit.

Lensbest-LensbestShop-LensbestBlog:https://res.cloudinary.com/fourcare/image/fetch/q_90/f_auto/fl_force_strip/https://www.lensbest.de/blog/LensbestBlog/20151101-multifokale-brillenglaeser/fertiglesebrille.jpgZunächst genügt wahrscheinlich eine Fertiglesebrille bzw. individuelle Lesebrille, um dir das Leben wieder leichter zu machen. Wenn du aber zusätzlich kurzsichtig bist und vielleicht schon eine Brille für gutes Sehen in der Ferne getragen hast, solltest du über neue Brillengläser nachdenken, die deine Sehschwäche gleichzeitig in der Nähe und in der Entfernung ausgleichen. Oder möchtest du zu den Menschen gehören, die ständig mit zwei verschiedenen Brillen jonglieren und meistens eine davon nicht finden?

Für den optimalen Durchblick in allen Lebenslagen gibt es verschiedene Glastypen, die für deine neue Brille verwendet werden können. Wir geben dir hier einen ersten Überblick, was alles möglich ist.

Welcher Glastyp ist für mich der richtige?

Für alle, die mit fortschreitendem Alter bemerken, dass ihre Augen anspruchsvoller werden, gibt es drei verschiedene Glastypen zur Auswahl, die wir hier für dich kurz vorstellen:

Bifokale Gläser

Wer erinnert sich noch an Omas Brille? Wahrscheinlich eine riesige Kunststoff-Fassung, die im unteren Bereich ein kleines Fenster hatte, durch das Oma prima die Zeitung lesen konnte. Gläser mit kleinem, sichtbarem Lesefenster nennt man bifokale Gläser. Der Name kommt aus dem Lateinischen und das Wort „bi“, also „zwei“, bezeichnet die beiden Brennpunkte (lateinisch „Focus“). Man kann mit einer bifokalen Brille in der Nähe und in der Ferne scharf sehen. Allerdings ist der merkbare Wechsel zwischen den Sichtbereichen für das Auge nicht wirklich komfortabel und kann auf Dauer anstrengend werden. Es fehlt auch der Bereich zwischen (Lese-)Nähe und Ferne, dieser Zwischenbereich kann mit bifokalen Gläsern nicht abgebildet werden. Aus diesem Grund werden bifokale Gläser bald vollständig der Vergangenheit angehören. Sie sind die Vorgänger der modernen Gleitsichtgläser und werden nur noch auf besonderen Wunsch angefertigt.  

Multifokale Gläser - oder Gleitsicht-Gläser

Die zeitgemäße Glasvarinte ist das Gleitsicht- oder Mehrstärkenglas. Der Fachbegriff lautet multifokal. Diese Gläser haben, wie die lateinische Ableitung des Namens „multi“ schon sagt, unendlich viele Brennpunkte, die – im Gegensatz zum bifokalen Glas – ein stufenloses Sehen in allen Entfernungen garantieren. Eine Gleitsichtbrille sorgt dafür, dass du im unteren Bereich deiner Brille einen komfortablen Lesebereich hast, der stufenlos erst in einen mittleren und dann oberen Sichtbereich für die Ferne übergeht. Deine Augen müssen also das Lesefenster nicht mehr suchen, sondern du siehst allein durch deine Kopfbewegungen in allen Entfernungen scharf. Für Gleitsichtbrillen von Lensbest werden ausschließlich hochwertige Premium-Gläser verwendet, die ein extra breites Lesefeld für optimale Sichtverhältnisse besitzen. Staatlich geprüfte Augenoptiker arbeiten diese gewissenhaft ein und garantieren eine ausgezeichnete handwerkliche Qualität.

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An eine Gleitsichtbrille muss man sich erst gewöhnen, vor allem das Treppensteigen bereitet vielen Menschen in den ersten Tagen Schwierigkeiten. Das ist ganz normal und kein Grund zur Sorge. Das Geheimnis liegt darin, die neue Gleitsichtbrille wirklich immer zu tragen und sie nicht entnervt gleich wieder zur Seite zu liegen. Bereits nach wenigen Tagen wirst du feststellen, dass das Leben viel einfacher geworden ist. Kein Suchen mehr nach der Lesebrille, wenn Zeitung oder Speisenkarte mal wieder unlesbar sind, kein Wechsel der Brillen, wenn du ins Auto steigst oder ins Kino gehst. Gleitsichtgläser sind herrlich komfortabel und unterscheiden sich in der Brillenfassung nicht von anderen Gläsern – deine Brille verrät also dein wahres Alter nicht, sondern behält ihr Geheimnis für sich ;-)

Arbeitsplatzbrille

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Bei der Arbeitsplatzbrille sind die Gläser exakt an die Entfernung zwischen Auge und Bildschirm angepasst, denn der Nah- und Zwischenbereich ist bei diesen Gläsern erweitert und garantiert eine perfekte Sicht in einer Distanz zwischen 40cm und 1,30m. Eine Arbeitsplatzbrille ist auch wirklich nur für den Arbeitsplatz gedacht. Sie bietet keine Korrektur in der Ferne und ist damit auch für das Autofahren nicht geeignet!

Wusstest du, dass oft der Arbeitgeber die Kosten für eine Arbeitsplatzbrille übernimmt? Frag doch einfach mal nach!

Für alle Glasarten gilt: Sie können auch stylisch!

Niemand muss sich grämen, wenn ab einem gewissen Alter die Augen etwas mehr Unterstützung benötigen. Denn ein Gleitsicht- oder Arbeitsplatzglas ist auf den ersten Blick nicht als solches erkennbar und kann ganz wunderbar in die meisten stylischen Brillenfassungen eingearbeitet werden. Auf diese Weise kann auch deine neue Gleitsichtbrille oder Arbeitsplatzbrille als cooles Accessoire Teil deines Outfits werden – beruhigend, oder?

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Wusstest du es schon? Auch mit Kontaktlinsen kann man der Altersweitsichtigkeit begegnen! Zum Blogbeitrag geht es hier.

 

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Kommentare zu „Generation Ü40? So behältst du trotzdem den Durchblick!“

Bernard M.

30.03.2016 14:12

Ich habe mir aus Esheko eine individuelle Lesebrille mit Tönung machen lassen. Passt super, sitzt auch gut.
Florian Schütz

02.12.2015 13:45

Meine Arbeitsplatzbrille ist tatsächlich eine große Hilfe.
Sinje

04.11.2015 16:49

Die neuen London Retro Modelle gefallen mir sehr gut!

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